Symposium zu psychischer Gesundheit und psychosozialer Versorgung auf dem 5. Deutschen Psychotherapie Kongress

In einem wissenschaftliche Symposium auf dem 5. Deutschen Psychotherapie Kongress (DPK) in Berlin wurden aktuelle Daten zur psychischen Gesundheit und Belastung von Kindern und Jugendlichen sowie zu psychosozialen Unterstützungsangeboten an Schulen und zur psychotherapeutischen Versorgungssituation vorgestellt.

Auf dem 5. Deutschen Psychotherapie Kongress, welcher vom 8. bis 12. Juni 2026 in Berlin stattfand, präsentierte das BiPsy-Team gemeinsam mit Vertreterinnen der längsschnittlichen COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, des Deutschen Schulbarometer Schüler:innen der Robert Bosch Stiftung und einer Befragung von angehenden und ausgebildeten Psychotherapeut:innen der Universität Halle im Symposium „Aktuelle Lage der psychischen Gesundheit und psychosozialen Versorgung von Kindern und Jugendlichen“ folgende Beiträge:

  • Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Zeiten globaler Krisen: Ergebnisse der COPSY-Längsschnittstudie von 2020 bis 2025 (COPSY-Studie; Dr. Anne Kaman)
  • Post-pandemische Prävalenz von psychischen Auffälligkeiten und Hilfesuchverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (Deutsches Schulbarometer–Befragung Schüler:innen; Hannah Elisabeth Köhler)
  • Psychosoziale Versorgungsstrukturen für Kinder und Jugendliche an Schulen in Deutschland–Ergebnisse aus dem Projekt Monitor Bildung und Psychische Gesundheit (BiPsy Monitor; Nina Tucholski)
  • Ambulante Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in Deutschland: Versorgungslage, Arbeitssituation und Belastung von Psychotherapeut:innen (BiPsy Monitor; Kristin Rodney-Wolf)
  • Wer arbeitet mit Kindern und Jugendlichen? Eine bundesweite Mixed-Methods-Studie unter angehenden und approbierten Psychotherapeut:innen (Prof. Dr. Betteke van Noort)

Im Symposium vereinte dabei Ergebnisse aus mehrjähriger epidemiologischer und Versorgungsforschung sowie Perspektiven von betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien, Schulleitungen sowie  Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen. Dies war besonders wertvoll, um ein umfassendes Bild von Versorgungsbedarfen und -kapazitäten zu zeichnen sowie Ansatzpunkte zur Verbesserung von Prävention und Behandlung psychischer Belastungen im Kindes- und Jugendalter abzuleiten.

Für Teilnehmende des Kongresses wird eine Aufzeichnung des Symposiums in der Kongress-Mediathek bereitgestellt.