BiPsy auf dem DGKJP-Kongress in Würzburg

Im Rahmen eines Symposium mit Prof. Dr. Betteke van Noort (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) als Chair mit dem Titel „Aktuelle Lage und Zukunftsperspektiven der ambulanten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“ stellen Kristin Rodney-Wolf und Nina Tucholski Ergebnisse aus zwei BiPsy-Teilprojekten vor. 

Kristin Rodney-Wolf eröffnete das Symposium mit aktuellen Daten aus dem „Versorgungsmonitor Psychotherapie“ und gab spannende Einblicke in Wartezeiten, Anfragen und Belastungen von Psychotherapeut:innen. Die vorgestellten Daten können in einem aktuellen Factsheet sowie in einer Veröffentlichung eingesehen werden. In den nächsten Wochen ist eine weitere Veröffentlichung mit aktuellen Erkenntnissen geplant.

Prof. Dr. Betteke van Noort und Dr. Nora Vetter widmeten sich in ihren Vorträgen quantitativ und qualitativ den Beweggründen von angehenden und approbierten Psychotherapeut:innen, sich für oder gegen die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu entscheiden.

Nina Tucholski schloss das Symposium mit einem Exkurs in den Bereich der Schule und stellte Ergebnisse aus dem „Versorgungsmonitor Schule“ vor, welche die fehlende Bedarfsabdeckung psychosozialer Unterstützungsangebote beleuchteten.

Neues Factsheet & Artikel auf dem Deutschen Schulportal: Einfluss von Schulgesundheits­fachkräften

Im Rahmen des Artikels wurden auch die von uns erhobenen Daten aus dem Kooperationsprojekt zwischen BiPsy und der Arbeitsgruppe von Prof. Catharina Maulbecker-Armstrong miteinbezogen.

Diese Daten sind nun im Rahmen eines Factsheets einsehbar. Die positiven Einschätzungen der Schulleitungen – über Schulformen und Bundesländer hinweg – deuten konsistent darauf hin, dass SGFK einen bedeutsamen Beitrag zur gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung von Schüler:innen leisten und eine sinnvolle Ergänzung des schulischen Unterstützungssystems darstellen können.

BiPsy bei der Didacta 2026: Wie wir das Wohlbefinden von Schüler:innen fördern können

Die didacta ist die wichtigste Fachmesse für Bildung und Weiterbildung und vernetzt Fachleute aus Praxis, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Im Vordergrund der Präsentation stand daher der Transfer zentraler Befunde in die schulische Praxis. Die wichtigste Take-Home-Message war, dass Lehrkräfte schulisches Wohlbefinden stärken können, indem sie emotionale Unterstützung bieten und Unterricht klar strukturieren. Schüler:innen sollen zum Denken angeregt werden, brauchen dabei aber klare Orientierung, Unterstützung und ein Anforderungsniveau, das weder unter- noch überfordert.

Ein Schulleiter aus Bielefeld meldete im Anschluss zurück, dass er die Erkenntnisse für seine Schüler:innenschaft zu 100 Prozent bestätigen könne und diese gern im Rahmen einer Gesamtkonferenz weitergeben möchte.

Wir freuen uns sehr, dass die Ergebnisse aus dem BiPsy-Projekt unmittelbar für die Praxis und intensivierten Austausch über Gesundheitsförderung im Kollegium genutzt werden.

BiPsy beim Kongress Armut & Gesundheit 2026: Psychosoziale Versorgungslage und Einfluss von Schulgesundheits­fachkräften

Der Kongress stand unter dem Motto „Gesundheit ist politisch! Was ist uns Chancengerechtigkeit als Gesellschaft wert?“ und richtete sich an eine Vielfalt an Menschen aus Wissenschaft, Praxis, Verwaltung, Politik und der Zivilgesellschaft.

Nina Tucholski präsentierte im Rahmen des Fachforums „Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen im Setting Schule“ mit etwa 110 Teilnehmenden zentrale Ergebnisse aus dem BiPsy-Schulmonitor. Es wurden Daten zu der Verfügbarkeit und Bedarfsabdeckung von Beratungslehrkräften, Schulsozialarbeit und Schulpsychologie vorgestellt und mit Ergebnissen einer aktuellen Erhebung zum Einfluss von Schulgesundheitsfachkräften ergänzt. Die Daten, die auf die Relevanz der Schulgesundheitsfachkräfte als weitere psychosoziale Unterstützungsstruktur hinweisen, wurden Ende 2025 im Rahmen einer Kooperation mit Prof. Catharina Maulbecker-Armstrong erhoben.

 

BiPsy-Impulsvortrag zu psychischer Gesundheit, schulischem Wohlbefinden und psychosozialer Versorgung von Schüler:innen

Dr. Franziska Greiner-Döchert und Kristin Rodney-Wolf präsentierten im Rahmen eines pädagogischen Fachtags am Konrad-Adenauer-Gymnasium in Langenfeld vor rund 100 Lehrkräften zentrale Ergebnisse des BiPsy-Monitor-Projekts. Vorgestellt wurden zentrale Befunde sowie praxisrelevante Implikationen aus den Teilprojekten „Deep Dive II – Unterricht und schulisches Wohlbefinden“ und „Versorgungsmonitor Psychotherapie“.

Der Vortrag thematisierte unter anderem aktuelle Daten zur Prävalenz psychischer Belastungen bei Kindern und Jugendlichen, Frühwarnzeichen psychischer Belastung bei Schüler:innen, den Zusammenhang zwischen Unterrichtsgestaltung und schulischem Wohlbefinden sowie psychosoziale Unterstützungsangebote innerhalb und außerhalb von Schulen. Ergänzt wurden diese Perspektiven durch Ergebnisse zur interdisziplinären Schnittstelle zwischen Schule und psychotherapeutischer Versorgung sowie zentralen Befunden aus dem Deutschen Schulbarometer und den anderen BiPsy-Teilprojekten zu Versorgungsbarrieren sowie der Verfügbarkeit psychosozialer Versorgung an Schulen. In einer abschließenden Reflexion diskutierten die Teilnehmenden praktische Schlussfolgerungen aus den vorgestellten Daten für die Schulentwicklung ihrer Schule.

Die vorgestellten Daten sind in zwei Fact Sheets zusammengefasst. Sie sind hier nachzulesen.